Heute erinnern sich nur mehr wenige Menschen an »Bartleby, der Schreiber«, eine Erzählung von Herman Melville aus dem Jahr 1853. Dennoch gibt es jemanden, der sein ganzes Leben lang den Wunsch hatte, diese Erzählung in Filmbilder zu übersetzen. Die Rede ist vom verstorbenen Benedikt Zulauf, dem Lebensgefährten der Regisseurin Angela Summereder, die nach seinem Tod diesen Wunsch erfüllen wollte und Melvilles Werk zu einem Produkt machte, das man bequem im Kinosaal genießen kann: Sie greift Melvilles legendäre Erzählung auf und verwandelt diese in einen Filmessay über Erinnerung, Sprache und Widerstand. Filmgespräch in Anwesenheit der Regisseurin Angela Summereder. Moderation: Martina Tritthart.
Programm
Filmdetail
B wie Bartleby
Zusatzinfo OmU-Fassung (deutsch/englisch mit deutschen Untertiteln)
Filmessay von Angela Summereder, der auf Herman Melvilles Erzählung "Bartleby, der Schreiber" basiert, Themen wie Widerstand und Erinnerung erforscht und den berühmten Satz „Ich möchte lieber nicht“ als rotes Band durch eine experimentelle Montage aus Dialogen, Textvorträgen und Bildern zieht, um die Wünsche ihres verstorbenen Partners Benedikt Zulauf zu erfüllen. Filmgespräch in Anwesenheit der Regisseurin Angela Summereder. Moderation: Martina Tritthart.
Filmessay